Erste Sippenübernachtung der Sippe Milan

Erste Sippenübernachtung der Sippe Milan

Vom 15.03. bis zum 16.03.24 hat die Sippe „Milan“ eine Sippenübernachtung veranstaltet. Das Highlight war der Tagesausflug nach Frankenberg, der unsere Sippenübernachtung noch einmal krönte.

Alles begann am Freitag, wo wir uns am Martin-Luther-Haus in Kirchhain trafen, um mit unserer Aktion zu starten. Alle kamen mit Isomatten und Schlafsack unterm Arm an und waren höchst motiviert, Zeit mit der Gruppe zu verbringen. Auch wir, Mette und Friedrich, freuten uns sehr auf dieses Event. Uns ist unsere Gruppe so richtig ans Herz gewachsen, umso trauriger waren wir, dass nicht alle Kinder an dieser großartigen Aktion teilnehmen konnten.

Angekommen am Martin-Luther-Haus richteten wir uns erst einmal gemütlich ein. Wir bauten unsere Schlafplätze auf und sammelten uns in unserem Pfadiraum. Wir begannen mit dem Klären der Regeln und dem Erklären des Ablaufs, sodass auch die Kinder wussten, was sie erwarten würde. Am Abend gingen wir gemeinsam in den nicht weit entfernten Supermarkt, um die Lebensmittel für unser Abendessen einzukaufen. Ein paar Snacks für das gemütliche Beisammensein am Abend durften auch nicht fehlen. Vollgepackt mit unserem Einkauf machten wir uns auf den Rückweg zum Martin-Luther-Haus. Im Anschluss verstauten wir unseren Einkauf im Kühlschrank und so weiter. Dann spielten wir eine kleine Runde „Werwolf“. Dieses Spiel wurde zum wahren Lieblingsspiel der Gruppe und wurde viele Male gespielt.

Nach der kleinen Pause wurden wir zu Köchen und Köchinnen und bereiteten unser Abendessen zu, das ein echter Klassiker ist: Nudeln mit Tomatensauce. So einfach, aber auch so, dass es den meisten schmeckt. Nach einem leckeren Abendessen räumten wir noch etwas auf, bevor wir uns zu einer Nachtwanderung aufmachten.

Ausgestattet mit Jacken, Mützen, Schuhen und Taschenlampen machten wir uns auf unsere Nachtwanderung, die uns kreuz und quer durch Kirchhain führte und ein paar Kilometer lang war. Während unserer Wanderung überraschte uns, gerade, als wir im dunklen Feld unterwegs waren, ein mächtiger Schauer, der zum Glück nur kurz anhielt und dann nur noch in leichtem Nieselregen endete. Doch jetzt hatten wir etwas ganz Besonderes erleben können, nämlich wie sich Abenteuer anfühlt. Wir nahmen die ganze Sache mit Humor und wanderten zurück zum Martin-Luther-Haus, bei dem wir dann allerdings etwas durchnässt ankamen. Zum Glück hatten wir noch Wechselkleidung, in die wir reinschlüpften, und einen Föhn, mit dem wir unsere Haare trocknen konnten.

Ein erfolgreicher erster Tag neigte sich dem Ende zu. Wir spielten noch ein paar Spiele und sangen ein paar Lieder, bevor wir müde ins Bett gingen.

Unser zweiter Tag begann schon früh am Morgen. Wir standen um 7 Uhr auf, um genügend Zeit zu haben, alles entspannt zu machen. Wir holten Brot und Brötchen für unser Frühstück beim Bäcker. Die Aufstriche hatten wir am Vortag schon eingekauft. Wir frühstückten gemeinsam und packten unsere Lunchboxen für den vor uns liegenden Tag ein.

Nach ein paar Runden „Werwolf“, wer hätte es anders erwartet, machten wir uns für unseren Ausflug fertig und packten unsere Tagesrucksäcke. Angekommen am Bahnhof, warteten wir kurz auf unseren Bus, der uns dann nach Frankenberg gefahren hat.

Als wir in Frankenberg ankamen, machten wir uns auf den Weg zum Wildpark. Nach wenigen Minuten Laufen durch die Stadt kamen wir dann beim Wildpark an. Erst vor wenigen Wochen hat die  Gruppe „Adler & Faultiere” den Wildpark in Frankenberg besucht, und auch uns hat der Besuch im Wildpark sehr gefallen. Im Wildpark konnten wir Rehe, Schafe und Ziegen aus der Hand füttern. Zudem gab es auch Wildschweine, diese durfte man, aus verständlichen Gründen, nicht aus der Hand füttern. Außerdem tobten wir uns auf dem Spielplatz des Wildparks aus.

Nach einem mehrstündigen und wunderschönen Aufenthalt im Wildpark machten wir noch einen kleinen Wanderweg, von denen es in Frankenberg viele gibt. Dabei konnten wir an vielen Punkten den Ausblick auf die Stadt von weit oben genießen.

Auch der zweite Tag neigte sich dem Ende zu, und wir fuhren mit dem Zug wieder zurück nach Kirchhain, wo auch unsere Sippenübernachtung endete.

Wir blicken nun zurück auf unsere erste Sippenübernachtung und sind sehr glücklich und froh, dass alles so funktioniert hat, wie es geplant war. Wir alle hatten eine Menge Spaß und freuen uns nun riesig auf die kommenden Aktionen.

Friedrich Ebinger